Team Eggert & Benecken
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Steckbrief

Name: Sascha Benecken

Geburtsdatum: 14. Februar 1990

Größe: 1,78 m

Gewicht: 78 kg

Beruf: Polizeimeister

Verein: SV EGS 48 e.V.


Kurzinterview

Kam über … zum Rodeln: Leichtathletik & Handball
Welche drei Eigenschaften würden dich am besten beschreiben? Aufgeschlossen, freundlich & unpünktlich
Wer war der Held deiner Kindheit? Darkwing Duck
Wobei entspannst du am besten? In der Sauna & beim Schlafen
Welches ist dein Lieblingsgericht/-getränk? Schinken-Käse-Zwiebelpizza mit einer schönen Vita Cola

Werdegang

Anfänge

Benecken ist seit 1999 Mitglied des Rodelteams Suhl. Seit seiner Kindheit durchlief er den Weg von der allgemeinen Sportgruppe über die Fördergruppe des Vereines. Damals wurde dreimal wöchentlich nach der Schule kindgerecht Athletik trainiert und zusätzlich ganzjährig gerodelt.
Benecken wurde 2003 als Doppelhintermann (Gutberlet/Benecken) an das Sportgymnasium delegiert und verließ damit die Heimtrainer Theisinger, Gräfner und Lösch, um weiter am Sportgymnasium zu trainieren. In den darauffolgenden Jahren wurde er durch die Trainer Lehmann, Münchmeyer, Frielinghaus und den Junioren-Nationalmannschaftstrainer Witter ausgebildet. Während seiner Jugendzeit fuhr Benecken zunächst sowohl im Einzel als auch im Doppel.

Juniorenzeit

Im Herbst 2005 qualifizierte Benecken sich im Einzel für drei Jugend-A-Weltcups, welche er alle gewinnen konnte. Von da an startete er nur noch im Einzel. Er qualifizierte sich 2006, obwohl auch noch für die Jugend A startberechtigt, für den Junioren-Weltcup und schaffte mit seinem ersten Junioren-Weltcupsieg am 13. Januar 2007 den Sprung zur Juniorenweltmeisterschaft, wo er auf der Olympiabahn in Cesana Platz sechs belegen konnte.
Benecken wurde Bestandteil der Junioren-Nationalmannschaft und gewann 2008 den Junioren-Gesamtweltcup und erkämpfte erneut den 6. Platz bei der Junioren-WM in Lake Placid. 2009 wurde er sowohl Junioren-Vizeweltmeister, als auch Gesamtweltcup-Zweiter. Am 31. Januar 2010 gewann er in Innsbruck-Igls bei seiner vierten und letzten Juniorenweltmeisterschaft Bronze und empfahl sich somit als B-Kaderqualifikant für die deutsche Rennrodelnationalmannschaft.


Weiterer Werdegang

Das deutsche Trainerteam um Norbert Loch entschied gemeinsam mit Toni Eggert und Sascha Benecken, dass diese beiden ab der Saison 2010/11 als Doppel starten. Bei ihrem ersten gemeinsamen Einsatz im Weltcup belegte das Duo am 27. November 2010 den sechsten Platz. Bei ihrem Heimweltcup in Oberhof erreichten sie das erste Mal einen Podestplatz im Weltcup. Im Gesamtweltcup 2010/11 belegten sie am Ende den 4. Platz. Bei ihrem WM-Einstand 2011 konnten sie auf Rang 10 fahren.
In der Saison 2011/12 begannen Eggert und Benecken im Weltcup in Innsbruck mit dem 5. Platz, belegten Platz vier in Whistler und Platz drei in Calgary. Nach dem Jahreswechsel starteten sie mit Platz drei in Königssee und konnten dann in Oberhof ihren ersten Weltcupsieg erringen. In den weiteren Rennen wurden sie zum Beispiel in St. Moritz Zweite hinter Linger/Linger. Insgesamt konnten sie sich 2011/12 Bronze im Gesamtweltcup sichern.
Bei der Heimweltmeisterschaft im erzgebirgischen Altenberg wurden die Beiden Vizeweltmeister hinter Linger/Linger und im Team-Relay gemeinsam mit Felix Loch und Tatjana Hüfner Weltmeister.
Auf der Heimbahn ihn Oberhof gewannen Eggert/Benecken bei Europameisterschaft 2013 die Titel im Doppel und im Team. Bei der Weltmeisterschaft 2013 in Whistler lagen Wendl/Arlt vor ihnen.
In der Saison 2013/14 haben sie an acht von neun Weltcuprennen teilgenommen und gewannen zwei davon, waren viermal Zweite und einmal Dritte. Beim Weltcup in Winterberg stürzten sie auf Platz zwei liegend kurz vor dem Ziel. Saisonhöhepunkt waren die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi, bei denen sie mit Platz acht Olympisches Diplom erreicht haben
2014/15 gewann das Duo mit je vier ersten und zweiten Plätzen erstmals die Gesamtwertung des Weltcups. Bei der Weltmeisterschaft und bei der Europameisterschaft verfehlten Eggert/Benecken mit den Rängen vier und sieben dagegen die Medaillenränge.